Gesunde Klauen tragen zum Erfolg bei

Diese Tatsache ist weder neu noch verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Fruchtbarkeit einer Kuh auf ihren vier Klauen stehen. Die Klauen sind dabei enormer Belastung ausgesetzt. Schließlich lastet das gesamte Gewicht auf wenigen Quadratzentimetern. Beim Gang zum Futtertisch oder Melken wechselt die Belastung in wenigen Sekunden von Null auf 100 %. Somit führen schon leichte Entzündungen und Klauendefekte zu starken Beeinträchtigungen. Als Fluchttiere können es sich unsere Kühe nicht leisten diese Beeinträchtigung zu zeigen, weswegen Lahmheiten häufig erst spät erkannt werden. Dennoch sind die Tiere beeinträchtigt und das können wir als Tierhalter uns langfristig nicht leisten.


Klauengesundheit fördern

Es lohnt sich, die Klauengesundheit seiner Herde vorbeugend zu unterstützen. Hier muss an viele Stellschrauben gedacht werden.

  • Regelmäßige Klauenpflege: Dadurch können Fehlstellungen korrigiert und Klauengeschwüre etc. frühzeitig behandelt werden.

  • Fütterung: Die Fütterung sollte auch bei hohem Leistungsniveau wiederkäuergerecht bleiben. Sonst besteht die Gefahr einer Pansenazidose, welche häufig zur Klauenrehe und anderen Klauenerkrankungen führt.

  • Haltung: Auf Laufgängen in schlechtem Zustand kann es schnell zu Klauenverletzungen kommen, die wiederrum Eintrittspforten für Krankheitserreger bieten und zu Entzündungen führen können. Treib- und Laufgänge sollten daher in einwandfreiem Zustand ohne scharfe Kanten sein. Ein gut gepflegter Liegebereich hilft außerdem, dass die Klauen abtrocknen können und widerstandsfähiger bleiben.

Besonders im hochleistenden Stadium der Laktation sind Kühe anfällig für Klauenerkrankungen. Hier sollten Lahmheiten durch intensive Tierbeobachtung frühzeitig erkannt und behandelt werden. Um die Klauengesundheit zusätzlich zu fördern, können auch Kräuter zur Unterstützung von Innen eingesetzt werden.

Urkraft Horn & Haut B zur Hornkräftigung

Der Hornschuh der Klaue ist ein Organ der Haut. Es bietet der Klaue Schutz vor äußeren Einflüssen. Doch die Hornbildung kann durch unterschiedliche Ursachen gestört sein. So beeinträchtigen verschiedene chemische sowie physikalische Faktoren die Hornstruktur, zersetzen diese und machen sie durchlässig. Auf diese Weise wird es auch Keimen ermöglicht, bis zur durchbluteten Lederhaut vorzudringen und Entzündungen auszulösen.

Urkraft Horn & Haut B enthält 20% Kräuter-Wirkstoffkomplex und Mineralien, unter anderem Zink und Magnesium, Kieselgur (Schalen fossiler Kieselalgen) sowie Gerüstsilikate, wie Klinoptilolith, zur Kräftigung der Klauen. Dadurch wird das Hornwachstum gefördert, ferner das Bindegewebe mit Bändern und Sehnen gefestigt.


Das Ergänzungsfuttermittel bietet sich vor allem an, wenn das Klauenhorn der Tiere gestärkt werden soll. Da das Hornwachstum ein langsam verlaufender Prozess ist, wird empfohlen, Urkraft Horn & Haut B über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten ergänzend zur regulären Futterration zu verabreichen.